Dachgeschoss ausbau
Leistungen

Dachdämmung Hamburg – Optimal gedämmt, optimal gefördert.

Die Dämmung ist das Herzstück jedes DG-Ausbaus. In Hamburgs feuchtem Seeklima ist sie nicht nur energetisch sinnvoll, sondern vorgeschrieben. Wir zeigen Ihnen, welche Dämmart für Ihr Dach die richtige ist – und wie Sie bis zu 25% der Kosten über Fördermittel zurückholen.

GEG-konform KfW 261 förderfähig 40–250 €/m²

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Warum Dämmung?

Drei Gründe für die Dachdämmung

Energetisch, rechtlich und wirtschaftlich – die Dämmung ist das Fundament jedes DG-Ausbaus.

01

GEG-Pflicht

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt bei einem DG-Ausbau eine Dämmung vor, die den Mindestwärmeschutz gewährleistet. Die Dämmwerte orientieren sich an aktuellen U-Wert-Anforderungen – wir stellen sicher, dass Ihr Ausbau der Hamburger Klimazone gerecht wird.

02

Energiekosten senken

Eine gute Dachdämmung reduziert den Heizwärmebedarf um bis zu 30%. In einem durchschnittlichen Hamburger Einfamilienhaus spart das 800–1.200 € Heizkosten pro Jahr – bei steigenden Energiepreisen ein deutlich spürbarer Effekt.

03

Fördermittel

KfW 261 (bis zu 20% Zuschuss), BAFA-Einzelmaßnahmen, §35c EStG – die Dämmung gehört zu den am besten geförderten Maßnahmen im Gebäudebestand. Wir berechnen Ihre Förderung und integrieren sie in unser Angebot.

Dämmarten

Dämmarten im Detail

Aufsparren, Zwischensparren oder Untersparren – jede Methode hat ihre Stärken.

Aufsparrendämmung

100–250 €/m²
Höchste Dämmleistung

Die Aufsparrendämmung ist diePremiumlösung: Die Dämmplatten werden oberhalb der Sparren verlegt, die Dachhaut wird komplett erneuert. Das Ergebnis ist eine lückenlose Dämmung ohne Wärmebrücken – optimal für Neubau oder Vollsanierung.

In Hamburg empfehlen wir die Aufsparrendämmung, wenn ohnehin eine Neueindeckung ansteht (z.B. weil die Dachziegel am Ende ihrer Lebensdauer sind). Die Mehrkosten gegenüber einer Innendämmung machen sich über die Förderung und die Heizkostenersparnis schnell bezahlt.

Dämmleistung: ★★★★★ Wärmebrücken: keine KfW 261: förderfähig Neueindeckung: ja

Zwischensparrendämmung

60–120 €/m²
Hamburger Standard

Die Zwischensparrendämmung ist das, was wir in neun von zehn Hamburger DG-Ausbauten einbauen: Mineralwolle oder Zellulose wird zwischen den Sparren verlegt. Von innen kommt die Dampfbremse dazu, von außen die Unterspannbahn.

In Hamburgs feuchtem Seeklima ist die Dampfbremse Pflicht. Die maritime Luftfeuchtigkeit führt ohne regelgerechte Dampfsperre zu Kondensfeuchtigkeit in der Dämmung – im schlimmsten Fall Schimmelbildung. Wir setzen ausschließlich geprüfte Dampfbremssysteme ein.

Dämmleistung: ★★★★☆ Wärmebrücken: minimal Dampfbremse: Pflicht in Hamburg KfW 261: förderfähig

Untersparrendämmung

40–80 €/m²
Innenmontage

Wenn die Außenhaut des Dachs erhalten bleiben soll – etwa bei einem denkmalgeschützten Gebäude oder wenn das Dach äußerlich nicht verändert werden darf – ist die Untersparrendämmung die einzige Option: Dämmmatten werden von innen unter die Sparren geklemmt.

Nachteil: Die Untersparrendämmung reduziert den Raum nicht nur thermisch, sondern auch räumlich – typically 6–10 cm pro Wandseite. Zudem entstehen mehr Wärmebrücken an den Sparren. Wir setzen sie ein, wenn sie die einzige Möglichkeit ist.

Dämmleistung: ★★★☆☆ Raumverlust: 6–10 cm/Wand Dachhaut: unberührt KfW 261: förderfähig
Hamburg-Spezifik

Dampfbremse – In Hamburg kein Optional

Warum die Dampfbremse bei Hamburger DG-Ausbauten unverzichtbar ist.

Hamburg ist eine der feuchtesten Großstädte Deutschlands. Die durchschnittliche relative Luftfeuchtigkeit liegt bei 78%, im Winter oft über 85%. Diese Feuchtigkeit wandert als Wasserdampf aus den beheizten Innenräumen nach oben – und würde sich in einer ungeschützten Dämmung als Tauwasser niederschlagen.

Die Dampfbremse (auch Dampfsperre oder Dampfbremsfolie) verhindert genau das: Sie wird auf der warmen Seite der Dämmung verlegt und lässt nur kontrolliert minimale Wasserdampfmengen durch. Das ist in ganz Deutschland Standard – in Hamburgs Seeklima ist die regelgerechte Ausführung aber besonders kritisch, weil die Feuchtigkeitsbelastung dauerhaft hoch ist.

Was passiert ohne Dampfbremse?
In einer ungeschützten Zwischensparrendämmung kann sich über die Heizperiode soviel Kondenswasser sammeln, dass die Dämmung durchnässt – die Dämmwirkung sinkt auf null, im schlimmsten Fall entstehen Schimmelpilze in der Konstruktion. Eine Sanierung in diesem Zustand ist erheblich teurer als die proper ausgeführte Dampfbremse.

Förderung 2025/2026

Förderung für Ihre Dachdämmung

Bis zu 25% der Kosten über staatliche Programme – wir kümmern uns um die Anträge.

KfW 261

Bis zu 20% Zuschuss für die Dachdämmung im Rahmen des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren". Förderfähig bei allen drei Dämmarten. Antragstellung vor Vorhabensbeginn erforderlich.

BAFA-Einzelmaßnahmen

Zuschüsse für Dämmung der Dach- und Obergeschossdecke: 40–65 €/m². Das BAFA zahlt für Material und Einbau – auch bei Eigenleistung (Handwerkerkosten sind hier nicht förderfähig).

§35c EStG

Steuerliche Abschreibung: 20% der Dämmkosten über 3 Jahre (7% / 7% / 6%). Gilt für alle Eigentümer, die selbst nutzen oder vermieten – auch für Bestandsbauten ohne KfW/BAFA kombinierbar.

Kombinieren Sie die Programme: KfW 261 und BAFA können kombiniert werden (bis zu 25% Zuschuss gemeinsam). §35c EStG lässt sich zusätzlich ansetzen, wenn Sie selbst nutzen oder vermieten. Wir berechnen Ihre individuelle Förderung und integrieren sie von Anfang an in das Angebot.

Dämmung planen – Förderung sichern

Beschreiben Sie uns Ihr Dach – wir prüfen die Dämmart, die Förderfähigkeit und erstellen Ihnen ein Angebot mit allen Fördermitteln abgezogen.

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